Mittwoch, 27. Juli 2011

Ein Grund mehr bei uns zu arbeiten!



Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit WiWo:

Ulm - Rang 3

Beim Niveau und der Dynamik unter den ersten zehn: Echte Schwächen muss man in Ulm mit der Lupe suchen!

Ulm belegt mit 122,9 Punkten Platz drei unter den 100 einwohnerstärksten kreisfreien Städten in Deutschland. Dies ist das Ergebnis des siebten wissenschaftlichen Städterankings der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit der WirtschaftsWoche. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Arbeitseinkommen, Bruttoinlandsprodukt und Investitionsquote. Die Gesamtbewertung für jede Stadt setzt sich aus den aktuellen Daten (Niveau-Ranking) sowie den Veränderungen im Zeitraum 2004-2009 (Dynamikranking) zusammen. Beim Niveau-Ranking kommt Ulm mit 66,3 Punkten auf Platz vier und beim Dynamikranking mit 56,6 Punkten auf Platz elf. Wo Ulms Stärken liegen und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:


Niveauranking

  • In einer Umfrage der IW Consult und der Universität Bonn bewerteten 97,5 Prozent aller befragten Unternehmen die öffentliche Sicherheit in Ulm positiv. Im Schnitt waren es 79,4 Prozent. Rang zwei.
  • 62,5 Prozent (Durchschnitt: 36,8 Prozent) aller befragten Unternehmen in Ulm attestieren ihrer Stadtverwaltung einen guten Umgang mit den öffentlichen Finanzen. Damit belegt Ulm beim Indikator "Kostenbewusstsein" Platz zwei.
  • Die Höhe des Gewerbesteuerhebesatzes entscheidet mit über die Attraktivität einer Stadt für Unternehmen. In Ulm liegt dieser Hebesatz bei 360 Prozent bei einem Durchschnittswert von 422 Prozent. Platz drei für Ulm.
  • Bei der Arbeitslosenquote belegt Ulm Platz vier im INSM-WiWo-Ranking: Sie lag im Jahr 2009 bei 5,8 Prozent. Durchschnittswert: 10,0 Prozent.
  • Auf 100 Einwohner in Ulm kommen statistisch betrachtet 3,7 ALG-II-Empfänger. Im Schnitt aller untersuchten Städte sind es 8,0 Bezieher von Arbeitslosengeld II. Rang vier.

Dynamikranking

  • Der Anteil Hochqualifizierter an allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Ulm verbesserte sich in der Zeit von 2004 bis 2009 um 1,9 Prozentpunkte. Im Mittel ist er um 1,2 Prozentpunkte gestiegen. Ulm erreicht damit Platz 15.
  • Der Anteil der Arbeitslosengeld-II-Empfänger sank in Ulm um 0,7 Prozentpunkte. In allen 100 untersuchten kreisfreien Städten lag die Veränderung bei 0,0 Prozentpunkten. Platz 15 für Ulm.
  • Von 2004 bis 2009 sank in Ulm die Zahl der gemeldeten Straftaten bezogen auf 100.000 Einwohner um 18,4 Prozent. Im Mittel sank die Zahl der gemeldeten Delikte um 8,9 Prozent. Platz 20.

Dynamikranking

  • Der Anteil der aufgeklärten Fälle an allen gemeldeten Straftaten fiel in Ulm von 2004 bis 2009 um 5,0 Prozentpunkte. Im Mittel aller Städte verbesserte sich die Aufklärungsquote um 1,5 Prozentpunkte. Platz 94.
  • Die Einkommensteuerkraft in Ulm stieg in den Jahren 2004 bis 2008 um 31,5 Prozent. Im Schnitt aller Städte im Ranking verbesserte sie sich um 41,2 Prozent. Platz 63.
  • Die Altersbeschäftigungsquote stieg in Ulm um 8,5 Prozentpunkte. Im Durchschnitt verbesserte sie sich in den Jahren 2004 bis 2009 um 9,2 Prozentpunkte. Das bedeutet Platz 56.
Quelle: http://www.insm-wiwo-staedteranking.de/2010_stadt_ulm.html